Vermeintlicher Sägewerkbrand ruft Großaufgebot von Feuerwehr auf den Plan

Am Freitagabend um 21:35 Uhr wurde die Feuerwehr Markt Schöllkrippen zum dritten Einsatz des Tages alarmiert. Statt wie zuvor in das eigene Ortsgebiet, ging es zusammen mit der Feuerwehr Kleinkahl, Feuerwehr Westerngrund, Feuerwehr Krombach sowie der zusätzlichen Drehleiter der Feuerwehr Alzenau Richtung Kleinkahl zum dortigen Sägewerk. Durch den abgesetzten Notruf wurde ein Großaufgebot an Feuerwehren alarmiert.
 
Durch die Lagemeldung des ersteintreffenden Gruppenführers wurde bekannt, dass vor Ort kein Feuer, aber eine durch Wasserdampf erzeugte Rauchentwicklung festzustellen sei.

Zusätzlich mit den Feuerwehren wurde das Bayerische Rote Kreuz mit einem Rettungswagen der Rettungswache Schöllkrippen und einer Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UG-Rett) alarmiert. Die Polizei war mit einem Funkstreifenwagen vor Ort. 

Die Feuerwehr war mit insgesamt 67 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen vor Ort, der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften sowie die Polizei mit einem Funkstreifenwagen. Die Kreisbrandinspektion wurde durch den Kreisbrandinspektor Frank Wissel, Otto Hofmann und die Kreisbrandmeister Norbert Ries und Georg Thoma vertreten.

Die Feuerwehr Markt Schöllkrippen war an diesem Einsatz mit 31 Einsatzkräften, von denen sieben in Bereitschaft im Gerätehaus und fünf Fahrzeugen beteiligt. Einsatzende war gegen 22.15 Uhr.

[sst]


Einsatzart Brand
Alarmierung Funkmeldeempfänger Sirene
Einsatzstart 9. März 2018 21:34
Mannschaftstärke 31
Einsatzdauer 00:47
Fahrzeuge Löschgruppenfahrzeug
Drehleiter
Mehrzweckfahrzeug
Gerätewagen Nachschub
Gerätewagen Nachschub - UNIMOG
Drehleiter
Alarmierte Einheiten Feuerwehr Kleinkahl (TLF24/50, MZF)
Feuerwehr Westerngrund (LF16/12, MZF)
Feuerwehr Krombach (HLF20, SW2000)
Kreisbrandinspektion (Land 3, Land 2, Land 3/3, Land 1/6)
Rettungsdienst (1 RTW, UG-Rett Sailauf, ELRD)
Polizei (1 Funkstreifenwagen)