Infos zur Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gerätehauses in Schöllkrippen
Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht und dem Namen des Physikers Alessandro Volta. Es bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Umwandlungsvorgang beruht auf dem bereits 1839 von Alexander Bequerel entdeckten Photoeffekt. Unter dem Photoeffekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung.
Als aktiven Beitrag zum Umweltschutz hat sich die Freiwillige Feuerwehr Markt Schöllkrippen entschieden, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gerätehauses zu installieren.
Die 86 Module wurden in Eigenregie installiert und am 24.08.2006 in Betrieb genommen.
| Gesamtleistung der Anlage: | 9,460kWp |
| jährlicher durschnittlicher Ertrag: | ca. 8500kWh |
| Einspeisevergütung: | 0,518 Euro/netto pro kWh (garantiert bis 31.12.2026) |
| jährliche Einspeisevergütung: | ca. 4.400,-- Euro/netto |
| Kosten der Anlage (Selbstmontage): | ca. 42.000,-- Euro/netto |
Amortisation der Anlage
nach ca. | 13,5 Jahren |
| CO2-Umweltentlastung: | ca. 6.600 kg pro Jahr bei obiger Leistung |
| ans Netz gegangen am: | 24.08.2006 |
| eingespeiste Leistung bis zum 17.04.2012 |
49.805,0 kWh |
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Wissenswertes über Photovoltaik
Wie funktioniert eine Solarzelle ?
Solarzellen bestehen aus verschiedenen Halbleitermaterialien. Halbleiter sind Stoffe, die unter Zufuhr von Licht oder Wärme elektrisch leitfähig werden, während sie bei tiefen Temperaturen isolierend wirken.
Über 95 % aller auf der Welt produzierten Solarzellen bestehen aus dem Halbleitermaterial Silizium (Si). Silizium bietet den Vorteil, daß es als zweithäufigstes Element der Erdrinde in ausreichenden Mengen vorhanden und die Verarbeitung des Materials umweltverträglich ist.
Zur Herstellung einer Solarzelle wird das Halbleitermaterial "dotiert". Damit ist das definierte Einbringen von chemischen Elementen gemeint, mit denen man entweder einen positiven Ladungsträgerüberschuß (p-leitende Halbleiterschicht) oder einen negativen Ladungsträgerüberschuß (n-leitende Halbleiterschicht) im Halbleitermaterial erzielen kann.
Werden zwei unterschiedlich dotierte Halbleiterschichten gebildet, entsteht an der Grenzschicht ein sogenannter p-n-Übergang.
An diesem Übergang baut sich ein inneres elektrisches Feld auf, das zu einer Ladungstrennung der bei Lichteinfall freigesetzten Ladungsträger führt. Über Metallkontakte kann eine elektrische Spannung abgegriffen werden. Wird der äußere Kreis geschlossen, das heißt ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, fließt ein Gleichstrom.
Siliziumzellen sind etwa 10 cm x 10 cm groß (seit kurzem auch 15 cm x 15 cm). Eine durchsichtige Antireflexschicht dient zum Schutz der Zelle und zur Verminderung von Reflexionsverlusten an der Zelloberfläche.
(Quelle: http://www.solarserver.de/wissen/photovoltaik.html)