Neue Atemschutzgeräte in Dienst gestellt

4. Juli 2018
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14 neue Atemschutzgeräte für die Feuerwehren des Marktes Schöllkrippen in Dienst gestellt. Beitritt zum Atemschutzpool der Feuerwehr Goldbach entlastet die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

In 2017 wurde seitens der Feuerwehr der Wunsch geäußert, Platz im Feuerwehrgerätehaus zu schaffen und die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte zu entlasten.

Der Plan sah vor, die Schlauchpflege extern auszulagern und hierfür die Schlauchpflegehalle in eine Umkleide für Herren und Frauen, Duschmöglichkeiten sowie weiteren Lagerraum für die Kleiderkammer, First Responder und weiteres Material zu schaffen. Weiterhin soll der Verwaltungstrakt um ein Büro für die inzwischen umfangreichen Verwaltungstätigkeiten erweitert werden. Hierfür soll auch die Atemschutzwerkstatt aufgelöst werden.
Der Umbau der ehemaligen Schlauchpflegehalle befindet sich auf der Zielgeraden. Die Schlauchpflege wurde bereits Anfang des Jahres an die Feuerwehr Goldbach abgegeben und heute auch die Pflege der Atemschutzgeräte.

Der Beitritt zum neuen Atemschutzpool wurde am 26.10.2017 vom Marktgemeinderat beschlossen. Die Wartung und Prüfung der Gerätschaften wird voll umfänglich in der landkreiseigenen Atemschutzwerkstatt durchgeführt, die Verwaltung und die Administration übernimmt die Feuerwehr Goldbach. Der Beitritt bringt moderne leichtere Atemschutztechnik, finanzielle Vorteile sowie zeitliche Entlastung der Schöllkrippener Ehrenamtlichen. Künftig werden einsatzbereite Geräte in einer Schleuse im Gerätehaus Goldbach rund um die Uhr verfügbar sein. Zusätzlich soll auch eine Außenstelle mit weiteren Gerätesetzen im Gerätehaus Schöllkrippen eingerichtet werden, so dass die teilnehmenden Wehren des oberen Kahlgrundes keine weiten Weg zum Tausch der benutzen Geräte haben.

Am 03.07.2018 wurden die neuen Pressluftatmer mit Zubehör auf den Fahrzeugen der Feuerwehren des Marktes Schöllkrippen verlastet und in Dienst gestellt. Die Geräteträger der drei Wehren Hofstädten, Schneppenbach und Schöllkrippen wurden in den letzten Wochen auf die neuen Geräte eingewiesen.

[lg]